Tiefenlauter (N)
Dargestellt wird der Betrieb im Grenzgebiet Thüringen und Franken in den Jahren 1985 bis 1995. Es wurde aber kein Vorbild nachgebaut. Im rechten Teil befindet sich die Abzweigstelle Tiefenlauter. Hier teilt sich die eingleisige Hauptbahn von der Nebenbahn. Auf der eingleisigen Nebenbahn findet ein Steilstreckenbetrieb zum Bergbahnhof Heilsberg statt. Dies erfordert, einen Einsatz von steilstrecken-tauglichen Triebfahrzeugen mit maximal 17t Achslast,
z.B. BR 118 C’C DR, BR 94 DR oder BR 213 DB.
Im Bahnhof Heilsberg verzweigt sich die Nebenbahn. Im vorderen sichtbaren Teil, führt die Strecke über einen Viadukt zum kleinen Bahnhof Süssenberg. Die Strecke überquert den Fluss Simser auf einer Gitterbrücke und verschwindet unter einer Straßenbrücke im Betriebsbahnhof Frauenburg. Von Frauenburg geht es am Anlagenrand wieder nach Heilsberg. Vom Bahnhof Süssenberg führt ein kleiner Wanderweg zum Betriebsferienlager Bergkristall des VEB Roter Stern.
Das Betriebsferienlager befindet sich am Simsersee. Die Simser fließt vom linken Anlagenrand über einen Wasserfall in den Simsersee und über kleine Staustufen zum vorderen Anlagenrand. An einer Staustufe steht die HOG ,,Bei Mario’’. Spezialitäten des Hauses sind Thüringer Klöße, Rostbrätl, Tannenbräu und Rennsteigbitter.
An der Abzweigstelle Tiefenlauter befindet sich ein Anschluss zu einem alten Steinbruch. Am vorderen Anlagenrand entlang führt die Hauptstrecke von Tiefenlauter durch ein Schutzbauwerk über eine Brücke in den Tunnel, in welchem sich der Betriebsbahnhof Guttstadt und Rössel befindet. Die Hauptstrecke ist für 21t Achslast zugelassen, so das ein uneingeschränkter Fahrzeugeinsatz möglich. Durch den gewählten Zeitraum ist der Einsatz von DB und DR Fahrzeugen möglich. Auch bei den Straßenfahrzeugen und Signalanlagen hilft der gewählte Zeitraum.
Die Bedienung der analogen Anlage ist relativ kompliziert und erfordert hohe Konzentration. Deshalb erfolgte im Jahr 2023 die Entscheidung, die Anlage von reinem Analogbetrieb auf Digitaltechnik umzustellen. Als Zentrale arbeitet nun eine LZV100 der Firma LENZ ©. Aus Kostengründen wurde auf den Erwerb von kommerziellen Digitalbaugruppen verzichtet und Selbstbauprojekte eingesetzt. Für die Ansteuerung von Weichen und Signalen sind Nachbau-Decoder WDecN-TN von mobatron© im Einsatz. Die Ansteuerung von Servos erfolgt mit dem Decoder
SerDecD-TN der gleichen Firma, jedoch mit geändertem Layout der Platinen. Für die Rückmeldungen ist der klassische RS-Bus eingesetzt, der von der Zentrale standardmäßig unterstützt wird. Hier sind ebenfalls Eigenbaudecoder mit Stromfühlern eingesetzt, die auf ARDUINO-Basis entwickelt wurden. Für die beiden Kehrschleifen sind kurzschlussfreie Module, ebenfalls Eigenbau, im Einsatz. Die Fahrzeuge wurden mit Lokdecodern, hauptsächlich der Firma Doehler&Haass ©, nachgerüstet.
Die Anlage wird über das Steuerungsprogramm iTrain © (Gleisbild bitte hier klicken) bedient. Der PC ist über eine Interfacebaugruppe an die Zentrale angeschlossen.
Bestandteile des Umbaus waren die Hinzufügung von Straßen- und Hausbeleuchtungen sowie Fahrzeugen mit Sondersignal. Die Beleuchtungssteuerung erfolgt mit Bausteinen aus dem DIY-Projekt MoBaLED ©.
Bedienbare Aktionen sind hinzugefügt. Dazu gehören der alte Steinbruch, der ständig auf eventuell herabfallende Steine untersucht werden muss. Das übernehmen Bergsteiger, die den Abbruchhang hinaufklettern. Der Zeltplatz am See erhielt ein Lagerfeuer. Im Garten vor den Mehrfamilienhäusern hüpfen Kinder auf einem Trampolin. Die beiden in Renovierung befindlichen Häuser erhielten ein neues Baugerüst und einen Baukran.
Über der gesamten Anlage schwebt ein Heißluftballon, der sich sowohl in der horizontalen als auch vertikalen Richtung bewegt.
Anlagendaten
Anlagenabmessung: 2,50m x 1,00 m
Gleissystem: ca. 21m Fleischmanngleis mit Bettung
Weichen: 25 Stück
Kehrschleifen: 2 Stück
Download Gleis
plan bitte <hier anklicken>


